Wenn man Portraits fotografiert, sollten sie auf irgendeine Art „interessant“ wirken. Das kann natürlich mit einem besonderen Model erreicht werden oder durch einige unterstützende Merkmale. Am besten ist es natürlich, wenn beides gemeinsam auf ein Foto gebracht werden kann. Auf dieses Thema werde ich sicher im Laufe der Zeit zurückkommen. Heute möchte ich als Portrait ein Foto präsentieren, das eine unterstützende Wirkung von einem Ringlicht und einer sehr geringen Schärfentiefe bekommt. Das Ringlicht erzeugt einen wunderbaren Reflex im Auge und die geringe Schärfentiefe betont das Gesicht, da der Rest des Bildes sehr schnell unscharf wird und der Blick des Betrachters auf Augen und Gesicht gelenkt wird.

Hier das Beispiel unbearbeitet und bearbeitet:

116unbearbeitet

Unbearbeitete Version

116MK2

Bearbeitete Version

In diesem Fall hat sich der Aufwand der Bearbeitung sehr im Rahmen gehalten. Es ist eine Anpassung in der Tonwertkorrektur und der Gradiationskurve durchgeführt worden. Abschließend ist ein wenig nach geschärft und die Helligkeit und Kontrast angepasst worden. Fertig!

Technische Details:

ISO-200, F/2.8, 1/400Sek. 50 mm Festbrennobjektiv